Sebastian

Hör’ mal wer da hämmert

..oder auch Home Improvement. In Deutschland kam die Serie als erstes im Jahr 1992 in der ARD unter dem Titel “Die Heimwerker” raus. Es wurden nur zwei Episoden gesendet. 1993 benannte die ARD die Serie dann in “Der Dünnbrettbohrer” um. Von Mai 1994 bis März 1995 änderte die ARD den Titel dann in “Der Heimwerker”.
Ab dem Jahr 1996 kam die Serie dann in RTL unter dem Titel “Hör’ mal, wer da hämmert!”.
Tim Taylor und Al Borland moderieren in der Sendung der Serie “Tool Time”.

Tim versucht immer etwas aufzupimpen, wobei dann etwas zu Bruch geht.

jan

24: Season 7

Okay, das hier ist eine Premiere auf Blockbustertalk: Ich schreibe über eine Serie. Ausserdem schreibe ich diesen Artikel obwohl ich gerade mal die erste Folge gesehen hab.

Jedesmal wenn eine neue Season geschützt im Amazon-Pappkleid meine Wohnung erreicht, denke ich beim einlegen und starten der ersten DVD: Mensch, der Jack Bauer! So oft schon hat er alles mögliche getan, um sein Land zu schützen. Und gedankt wurde es ihm mit Verurteilungen und Strafen, in entscheidenden Momenten wurde er von seiner Regierung einfach fallen gelassen. Und trotzdem kämpft er immer wieder mit vollem Einsatz, sobald man ihn darum bittet, wie realistisch!

Und dann passierte das, was immer passiert: Die ersten Minuten flimmern über meinen Fernseher und ich fiebere sofort wieder mit, sämtliches logisches Denken ist deaktiviert, nur noch mitfiebern. Diesmal bekommt es Jack Bauer mit einem alten Bekannten zu tun.

Eigentlich wollte ich ja nur die erste Folge kucken, da ich ja in 5 Stunden schon wieder aufstehen muss, aber die hat schon wieder so spannend aufgehört. Ich glaube, die neue Season ist mal wieder ein Knaller und setzt die Messlatte noch ein Stückchen höher. Ich liebe diese Serie!

Dies ist mal wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der Unterschied zwischen der eigenen Vorstellung und der eines Regisseurs sehr abweichen können. Nur selten ist man vom Film auch begeistert, wenn das Buch schon fantastisch war. In diesem Fall ist es genauso. Ich weiß nicht, ob es am Budget lag, aber allein schon die Besetzung lässt zu wünschen übrig. Hier nur kurz die Story:

Der Journalist Mikael Blomkvist wird beauftragt für einen Großindustriellen einen vermeintlichen Mord aufzuklären, der 30 Jahre zurückliegt. Auf einer schwedischen Insel, wo die Familie Vanger eine Familienfeier abhielt, verschwand auf unerklärliche Weise die Nichte des Industriellen Henrik Vanger. Der Entführer musste ich also auf der Insel befinden, da der einzige Zufahrtsweg durch einen Verkehrsunfall blockiert war.

Lisbeth Salander wurde dazu beauftragt für Henrik Vanger Ermittlungen im Falle  Mikael Blomkvist durchzuführen, um dessen Loyalität zu prüfen. Die Wege der beiden kreuzen sich und schließlich ermitteln Sie beide, um das Verschwinden von Harriet Vanger.Die Rolle der Lisbeth finde ich eigentlich relativ passend, ich hatte das an z.B. Keira Knightley gedacht, aber die Schauspielerin passt wirklich ganz gut. Jetzt hat sie aber diese blöde deutsche Synchronstimme, die auch Bart Simpson spricht (“Friss meine Hosen”).

Mikael wurde im Buch als ein Mann mit Charisma beschrieben, der zwar nicht der Schönste war, aber durch seine Ausstrahlung so einige Bettgeschichten hatte. Sorry, aber wie soll man das denn glauben, wenn der Schauspieler aussieht, wie ein trockener Alkoholiker mit Gewichtsproblemen??? Dieser aufgequollene Typ hatte also ein Verhältnis mit der “sinnlichen” Erika Berger, Chefredakteurin des Magazins Millenium. Der Name “Erika Berger” klingt ja schon sehr sinnlich (woran liegt das wohl), aber die Schauspielerin??? Hollywood, bitte kauft Euch die Rechte an diesem Film und dreht das Teil nochmal, bitteeee! Hier eine kleine Auflistung der Schauspieler, die ich mir für die verschiedenen Rollen vorstellen könnte:

Henrik Vanger Mikael Blomquist Erika Berger Nils Bjurmann Lisbeth Salander
Sean Connery George Clooney Michelle Pfeiffer Jack Nicholsen Keira Knightley
Michael Douglas Diane Lane

Das Buch ist aber auf jeden Fall sehr lesenswert. Daher ist die Story im Film natürlich auch spitzenmäßig, aber die Umsetzung hätte besser sein können. Erinnert mich eher an einen Fersehfilm, als an einen Kinofilm. Vielleicht wars in Schweden auch einer…

Sebastian

Slumdog Millionär

Normalerweise verhält es sich bei Oskar-Filmen bei mir so, dass ich mir jedesmal denke, was für Drogen die Jury wohl während der Beurteilung genommen haben.  In diesem Fall war ich wirklich der Meinung, dass dieser Film alle 8 Oskars verdient hat.

Es geht um einen ehemaligen Slumbewohner namens Jamal, der bei “Wer wird Millionär” mitmacht, um seine verlorene Liebe “Latika” zu finden. Der Schauspieler, der den 18-jährigen Jamal gespielt hat, war einfach super gecastet. Der konnte sowas von gut dumm aus der Wäsche gucken, dafür hat der echt einen Oskar verdient. Als Jamal bei der Show einen Durchmarsch startet, gerät er unter Verdacht, irgendwie betrogen zu haben. Er wird schließlich verhört und gefoltert. Während des Verhörs erzählt er nach und nach, wie er auf die Antworten der einzelnen Fragen gekommen ist. Der gesamte Film lebt von diesen Rückblenden, die wirklich herzzerreissend sind, und das gesamte Leben von Jamal, seinem Bruder und seiner Sandkastenfreundin Latika wiedergeben. Man erhält einen Einblick in das Leben der Slumbewohner und fühlt von Anfang an mit ihnen. Die Sympathie ist bei Jamal natürlich besonders groß. Zum Einen, weils einfach ein häßlicher Vogel ist, zum Anderen, weil er trotz seiner schlimmen Kindheit nicht auf die “dunkle” Seite gewechselt ist – obwohls da Kekse gab ;)

Prädikat: Wertvoll! Bollywood macht mobil!

Ein Paar ist in der Videothek und auf der Suche nach einem Film für den Abend. Die Frau hält die Hülle von einem Liebesfilm in der Hand und erkundigt sich nach dessen Qualität. “Der ist schön.” ist die kurze, aber geniale Beschreibung des Mitarbeiters. Da ruft der Mann die Frau zu sich und zeigt ihr einen anderen Film, der sein Interesse sichtlich geweckt hat. Die Frau kommt zu ihm und liest den Titel. “Schnallen Sie sich fest an!” Was die beiden nicht wissen ist, dass sie den wohl besten Actionfilm des Jahres 1994 in den Händen halten. Was die beiden für den Filmtitel halten ist allerdings nur die Headline zur Vermarktung. Der richtige Titel des Films ist… S P E E D !


Ein Bombenleger deponiert eine Bombe unter einem Linienbus. Sobald der Bus schneller als 50 Meilen fährt, ist die Bombe scharf. Fährt er danach wieder langsamer als 50 explodiert sie. Der Bombenleger verlangt 3,7 Millionen Dollar, andernfalls wird die Bombe per Fernsteuerung gezündet. Polizist Jack Traven schafft es an Bord des fahrenden Busses zu gelangen, wo er tut was er kann, um den Bus über 50 Meilen zu halten. Doch das ist gar nicht so leicht, denn er bekommt es mit Berufsverkehr, Stau und einer nicht fertiggestellten Brücke auf dem Highway zu tun. Der Bombenleger verfolgt das Ganze über eine Kamera und setzt Jack zusätzlich unter Druck.

Der Film war damals der entgültige Durchbruch für Keanu Reeves und Sandra Bullock. Ausserdem mit dabei sind Jeff Daniels als Jacks Partner und Dennis Hopper als Bombenleger. Sandra Bullock war auch drei Jahre später bei der mäßig erfolgreichen Fortsetzung “Cruise Control” dabei, bei der die Geschichte aufs Wasser verlegt wurde.

Wer den Film noch nicht kennt, sollte ihn sich auf jeden Fall anschauen, denn der Titel und die Headline versprechen wirklich nicht zu viel. Aber das wissen diejenigen, die den Film schon kennen ja selber…

Sebastian

Hangover

Ich hatte ja schon einiges von diesem Film gehört, bevor ich ihn gesehen habe. Wie immer habe ich aber meine eigenen Erwartungen in Sachen Filmerlebnis heruntergeschraubt, damit ich mich positiv überraschen lassen kann. Und tatsächlich. Cooler Slapstick und unerwartete Witze, sehr geil! Natürlich wurden die bekanntesten Locations in Vegas dazu auserchoren – ja fast wie ein Reiseführer abgeklappert.

Die Story: Drei Freunde fahren mit Ihrem Kumpel nach Vegas, um dessen Junggesellenabschied zu feiern. Sie stoßen auf dem Dach des Caesars auf den Abend an, und starten in die Nacht.

Schnitt: Schwenk in die Hotelsuite. Das gesamte Zimmer ist verwüstet. Das Sofa qualmt, lange Frauenbeine schleichen sich aus dem Zimmer, ein Huhn gackert und läuft durchs Bild, der bekloppte Bruder der Braut trifft einen Tiger beim Pissen im Bad (nicht der Tiper pisst, sonder der Typ!) und ein Baby befindet sich im Kleiderschrank . Und was am schlimmsten ist: Der Bräutigam ist verschwunden!

Keiner der Kumpels kann sich jetzt noch daran erinnern, was geschehen ist. Die “Gang” muss nun aus den Beweisstücken der letzten Nacht herausfinden, wo sich der Bräutigam aufhält, bevor die Hochzeit stattfindet.

Das passiert natürlich mit sehr witzigen Einlagen und unerwarteten Wendungen. Sehr empfehlenswert dieser Film! Ich freu mich auf jeden Fall schon auf meine nächste Geschäftsreise nach Vegas im November, dann werde ich mir den Film bestimmt kurz vorher nochmal reinziehen :lol:

jan

Alarmstufe: Rot

Für die jüngere Generation von Filmliebhabern ist es wohl nur schwer vorstellbar, aber es gab Zeiten, da hat Steven Seagal wirklich gute Filme gemacht. Damals sind seine Filme nicht in einer Direct-to-DVD Produktion entstanden, sondern sie liefen tatsächlich im Kino, und das erfolgreich. Das ist ja für die Jüngeren unter uns fast so wie ne Kuh mit drei Köppen: EIN FILM MIT STEVEN SEAGAL IM KINO!!! Ja, der Steven Seagal, er seit ein paar Jahren jeden Monat einen neuen Film in die 18er Abteilung von Deutschlands Videotheken bringt!  Klingt unglaublich, aber wahr!

Und in dieser schönen Zeit hat er also wirklich ein paar gute Filme gemacht, und die habe ich natürlich auf DVD. Alle Beide. Und einer von diesen Filmen ist besagter “Alarmstufe: Rot”. In diesem Film spielt er den Koch auf einem Schlachtschiff, der die feindliche Übernahme des Schiffes durch eine Terrorgruppe unter der Leitung von Tommy Lee Jones vereitelt.

Casey Ryback ist ein ehemaliger Elite-Marine, mit jeder denkbaren Auszeichnung, der aufgrund eines Ausrasters nach einem missglückten Einsatz nur noch als Koch auf einem Schlachtschiff eingesetzt wird. Als eine Terrorgruppe das Schiff übernimmt und den Rest der Besatzung im Schiffsrumpf einsperrt, ist er der Einzige, der die Terroristen noch stoppen kann. Schnell findet er zu alten Tugenden zurück und nimmt den Kampf gegen die ahnungslose Truppe auf. Unterstützt wird er dabei von Miss Juli 1989, gespielt von Baywatch-Nixe Erika Eleniak , die durch einen dummen Zufall mit ins Geschehen geraten ist.

Der Film ist ein typischer 80/90er Jahre Actionfilm. Er fängt 5 Minuten an und hat dann 95 Minuten Action. Am Ende kriegt der Held das Mädchen und alle lachen nochmal in die Kamera. Aber es ist gerade diese knallharte, brutale Action, die man heute kaum noch zu sehen bekommt. Oder wann konnte man das letzte Mal im Kino sehen, wie einem Augen ausgestochen und Kehlen durchgeschnitten wurden. Also, ein Hoch auf die alten Action-Klassiker!

Wenn einem alterndem Action-Star der 80er und 90er Jahre immer weniger Rollen angeboten werden, so hat dieser den Höhepunkt seiner Karriere hinter sich. Wenn einem dann aber auch noch die wenigen bestehenden Angebote von Steven Seagal weggeschnappt werden, dann läuft irgendetwas falsch, daran gibt es keinen Zweifel! Einige Stars aus vergangenen Zeiten haben ja bereits ihre Wiedergeburt gefeiert, indem sie sich selbst spielten und ihre Karriere auf die Schippe nahmen, so z.B. Bruce Campbell, der in “My Name is Bruce” sich selbst parodierte. Nun versucht  also Van Damme, der sich selbst spielt, sich wieder ins Gespräch zu bringen.

Jean Claude (Van Damme :mrgreen: ) hat seine Glanztage hinter sich. Seine Frau ist abgehauen. Er befindet sich im Gerichtsstreit um das Sorgerecht. Da er jedoch kaum noch Geld verdient, kann er seinen Anwalt nicht mehr bezahlen. Um den Kopf frei zu bekommen fährt er ins heimatliche Belgien, wo er aufgrund seiner frühen Karriere von allen Einwohnern verehrt wird. Als er in einer Bank gerade etwas Geld abheben will, wird diese ü berfallen. Alle glauben, dass er hinter dem Überfall steckt, da die eigentlichen Verbrecher ihn die Verhandlungen führen lassen. Aufgrund seiner Geldprobleme  glaubt auch die Polizei anfangs an seine Schuld.

Im Laufe des Films gibt es immer wieder verschiedene Anspielungen auf Van Dammes Filmkarriere, aber so richtig Fahrt nimmt der Film leider nicht auf. Immer wieder wird der Schwung gebremst durch Wiederholungen bereits gesehener Scenen aus der Perspektive einer anderen Person und einem langen Monolog Van Dammes über seinen Abstieg im Filmgeschäft.

Man kann sich den Film gut ansehen, da gab es schon viel schlechteres (Ich sag nur “Superhero Movie), aber alles in allem wurde hier aus einer guten Idee zu wenig gemacht, das hat bei anderen Kollegen schon besser geklappt (Bruce Campbell, Pauly Shore), Sorry Jean Claude.

jan

Der Dummschwätzer

Tja, so langsam dürfte klar werden, worauf mein filmisches Augenmerk diese Woche gelegt ist. Nicht dass es nicht genug andere Filme gäbe, die ich noch nicht kenne, aber manchmal schaue ich auch ganz gerne mal einen Film, den ich schon kenne. Diesesmal habe ich mir -zur Abwechslung- mal einen Film mit Jim Carrey rausgesucht.

“Mein Dad ist Rechtsverdreher.”, so beschreibt der kleine Max seiner Schulklasse seinen Vater. Und nachdem man Fletcher Reede (Carrey) einmal bei seiner Arbeit als Anwalt erlebt hat erkennt man: Nie hat diese Wortgeburt besser auf jemanden gepasst als auf ihn. Er lügt dass sich die Balken biegen einfach JEDEN an, um alles zu seinen Gunsten zu drehen. Als Max an seinem Geburtstag auf seinen Vater wartet und dieser mal wieder trotz Versprechen nicht kommt, wünscht er sich beim Ausblasen seiner Geburtstagskerzen dass sein Vater mal einen Tag lang nicht lügen könnte.

Und ab diesem Moment startet das typische Jim-Carrey-Grimassen-Comedy-Programm was man erwartet. Als Anwalt verliert er seine größte Trumpfkarte: Das Lügen! Was am Anfang noch sehr lustig ist, wenn er z.B. einem Penner nicht vorlügen kann er habe kein Kleingeld, oder seiner Chefin nach dem Sex sagt, er habe sich schon besser amüsiert, wird im Verlauf des Filmes emotionaler als er bemerkt, wie wichtig ihm sein Sohn ist. Und ausgerechnet jetzt hat seine Ex-Frau von ihrem neuen Freund einen Heiratsantrag bekommen, mit der Bitte, zusammen mit ihm nach Boston zu ziehen. Fletcher erkennt nun, dass seine letzte Chance gekommen ist. Er muss jetzt alles daran setzen, sie davon zu überzeugen nicht wegzuziehen. Zuvor muss er jedoch noch seinen Fall vor Gericht gewinnen. Aber wie soll das gehen, wenn doch seine gesamte Verteidigung auf Lügen aufgebaut ist?

Am Ende kann man sagen dass der Film neben vielen Lachern natürlich auch eine Botschaft vermitteln möchte, nämlich die, dass sich am Ende Ehrlichkeit immer auszahlt.

Übrigens, für alle, die noch mehr davon sehen wollen, wie Jim Carrey unter Zwangsneurosen leidet, kam 11 Jahre später, nämlich dieses Jahr, der Film “Der Ja-Sager” in die Kinos. In dem Film geht es um einen Mann, der dazu verpflichtet ist, zu allem “Ja” zu sagen…

jan

Dumm und Dümmer

“Nimm doch das zweite Paar Handschuhe, meine Hände sind schon ganz schwitzig!”

“Hübscher Vogel!”

“Mein Wellensittich, ihm ist der Kopf abgefallen. Er war aber auch schon alt!”

Das sind nur drei von vielen lustigen Zitaten aus dieser Komödie aus dem Jahr 1994, die teilweise noch heute Anwendung im richtigen Leben finden.  Und heute, nach 15 Jahren, kann ich mich noch immer schhlapplachen wenn ich den kleinen blinden Jungen sehe, der einen toten Vogel streichelt, dem der “abgefallene” Kopf mit Klebeband wieder befestigt wurde und fragt: “Möchte Polly ein Leckerli?” Unvergessen auch die Scene, in der der mit Abführmittel abgefüllte Harry bei seiner großen Liebe auf dem Klo sitzt und im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch offen hat. Wer den Film gesehen hat muss sicher schon beim lesen dieser Zeilen schmunzeln und bekommt wohl Lust, den Film auch mal wieder zu schauen.

Ich habe schon viele Filme, die ich früher klasse fand, in den letzten Jahren geschaut, leider musste ich bei vielen feststellen, dass ich sie heute nicht mehr so lustig finde wie damals. Man hat sich halt weiterentwickelt. Ironischerweise hat nun gerade dieser Film, dessen Niveau weit unter Null liegt, es wie damals geschafft mich richtig zum Lachen zu bringen. Bei der Klo-Scene hatte ich wieder Tränen in den Augen, und das obwohl wir die ja damals bestimmt 20x am Stück immer wieder gekuckt haben.

Was sagt uns das also: Anscheinend hat sich mein Humor nicht weiter entwickelt und ist nach wie vor so primitiv veranlagt wie damals. Was ja auch eigentlich nicht schlimm ist. Und wenn man es weiss, kann man ja reagieren und sich die entsprechenden Filme anschauen. Ich versuch’s jetzt aber trotzdem mal mit was anspruchsvollerem. Wo ist meine Helge Schneider Texas DVD…?